Der Linksnationalismus

22 10 2009

von Conrad Schwert

Linksnationalismus, linker Nationalismus, was soll das sein? Die aus der Wortkombination „links“ und „national“ resultierende Verwirrung vieler Leser steht als deutsche Sondersituation wahrscheinlich einmalig in Europa und der Welt. Wer in Deutschland von Nationalismus spricht, der assoziiert damit bei vielen heute lebenden Deutschen Krieg, Völkermord, nationale Überheblichkeit, Chauvinismus, Imperialismus, Faschismus und Rassismus.

Die nationale Frage wird als Themengebiet der „Rechten“ abgetan. Jegliche Thematisierung von „Volk“ , „Nation“ , „Heimat“  und „Vaterland“  gilt als Hort des Faschismus. Ein Missstand, der im politischen Denken, und gerade im Diskurs der deutschen Linken, nach der gescheiterten Revolution von 1848/49 langsam aber stetig Einzug gehalten hat, und seit der Erfahrung des Nazismus in den Köpfen der Deutschen wie eine Neurose verankert ist.

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Ist der Kapitalismus überwindbar?

21 10 2009

von Sozialrevolutionär

Der bisherige Verlauf dessen, was man beiläufig „Weltgeschichte“ nennt, war gekennzeichnet von Mord und Totschlag, Elend und Ausbeutung im Namen radikaler Wirtschaftsideologien – des Kapitalismus und der liberalistischen „Menschenrechtsideologie“. Die Minimierung des Menschen in aufgeschriebene und minutiös berechnete Ideologieformeln und Dogmen hat zu Imperialismus, Sklavenhandel, „Manchesterkapitalismus“, GULAG-System und der maoistischen „Kulturrevolution“ geführt, um nur einige der zahlreichen Menschheitsverbrechen zu benennen.

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